Mein Einzug im neuen Zuhause

Also ... daß ich am 17.08.2004 in Dresden geboren bin, wißt Ihr ja schon... Aber, was Ihr noch nicht wißt:
Meine Mama hatte insgesamt 10 Kinder und wir waren eine ganz schön wilde Truppe. 8 Wochen lang durfte ich mit meinen Geschwistern toben, spielen, raufen und was für das kleine Welpenherz ganz wichtig ist: KUSCHELN! Und dann...
Doch der Reihe nach...
Wir sind immer müde ... noch!
Unser wilder Haufen
Sind wir nicht niedlich?!?!?
Wie gesagt, ich durfte mit noch neun Geschwistern aufwachsen und alles tun, was junge Hunde gerne tun: buddeln, kämpfen, fressen, kuscheln und viiiiel schlafen. Doch diese ungetrübte Kinderfreude währte nicht lange....
Alles begann, als wir vier Wochen alt waren: Außer unseren Züchter-Zweibeinern und deren Familie kamen dann ab und an neue Zweibeiner. Die waren ja alle lieb zu uns, streichelten uns, spielten mit uns und wir durften sogar manchmal unsere Zähnchen an ihren Sachen ausprobieren. Aber als dann einige anfingen, regelmäßig zu kommen, machten wir uns unsere Gedanken. Uns wurde klar, daß wir uns bald voneinander und von unserer Mama trennen mußten. Also nutzten wir unsere Chance...
“Meine” Zweibeiner lernte ich dann zum ersten Mal kennen, als ich vier Wochen alt war. Die kamen jede Woche und spielten und kuschelten mit uns allen. Aber ganz ehrlich: unterscheiden konnten sie uns noch nicht! Und so konnten wir “Kleinen” die Chance ergreifen, uns unser Zuhause selbst zu wählen. Als ich dann 6 Wochen alt war, sollten sich die Zweibeiner einen von uns aussuchen. Wir alle wußten aber schon, wo wir hin wollten und mal ehrlich: Zweibeiner sind doch Wachs in den Pfötchen eines Welpen. Ein lieber Blick, ein fröhliches Wedeln mit dem Schwanz, ein feuchtes Lecken über die Nase ... und die Sache war entschieden. Und die Zweibeiner glauben heute noch, sie hätten mich aus dem wuselnden Haufen ausgesucht...
... und so bekam ich mit 6 Wochen ein Halsband - eklig die Dinger, die jucken so!!! - und den Namen “Mick” verpaßt. Naja, hätte schlimmer kommen können mit dem Namen und mal ehrlich: für einen stolzen Rüden wie mich, gar kein schlechter Name!
Aber noch durfte ich mit meinen Geschwistern weiter spielen. Ich war ja gespannt, wie es weitergehen sollte. 2 Wochen später - ich war bis dahin wieder gewachsen und hatte auch meine ersten Tierarzterfahrungen hinter mir - kamen meine Zweibeiner ein letztes Mal. Da gab es dann ein richtig schickes Halsband, eine Leine, viel zu futtern und zu spielen und dann ging es los!
 
Ich durfte in die große weite Welt. Sie setzten mich in ein großes Auto, und weil Frauchen wohl dachte, ich hätte Angst, setzte sie sich zu mir! Ich hatte aber keine Angst, ich war nur ein wenig traurig, da meine Geschwister zurückblieben. Aber irgendwie roch das Auto interessant und so vergaß ich meine Traurigkeit und schnupperte und schnupperte und schnupperte ...
Zu Hause angekommen, wußte ich dann auch, wonach das Auto roch: nach Hund!!! Ich wurde nämlich ganz ganz lieb von einem großen Labi begrüßt und wir wurden ganz schnell Freunde. Mann, was haben wir gespielt und getobt und er war ein toller Lehrer. Frauchen hat mal gesagt, wenn mein Kumpel Jago nicht gewesen wäre, dann wäre es mit mir ganz schön anstrengend gewesen. Hat sie ja auch recht... aber selbst schuld....
Und dabei vergißt sie meinen besten Freund: Diana’s Homestead Allstarman - kurz: Olli! Dabei ist das gar kein Labi, sondern ein Irish Soft Coated Wheaten Terrier. Ist mir aber völlig egal - er ist sooooo lieb und spielt oft mit mir. Dabei ist er schon groß und darf sogar schon mit Mädchen spielen.... Olli hat mir gerade noch gesagt, er hat eine eigene Homepage. Da erzählt er dann von seinen Erlebnissen - auch von denen mit den Mädchen. (Ich soll noch sagen: www.terrier-dresden.de - da sollt ihr unbedingt mal hingucken!)
Jago vom Rüdenberg bei meiner Begrüßung

Mick

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